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Lebensmittel vakuumieren – Haltbarkeit mit Frischekick

Eine organisierte Vorratshaltung spart Zeit und Geld und bringt Leichtigkeit in den Alltag.

Vakuumieren ist eine schonende und einfache Methode, Lebensmittel haltbar zu machen und die Bevorratung zu erleichtern.

Gemüse

Vakuumieren – einfach erklärt

Mittels eines Vakuumiergerätes wird der Verpackung Luft entzogen und diese anschließend verschweißt. Neben speziellen Behältern wird in Privathaushalten meist in Beuteln oder Folien vakuumiert.

Durch den Sauerstoffentzug im Vakuum werden Zersetzungsprozesse durch Mikroorganismen und Enzyme verlangsamt. Lebensmittel bleiben 3 bis 5-mal länger frisch.

 

Zeit und Geld sparen

Obst und Gemüse saisonal einkaufen, Sonderangebote wahrnehmen oder preisgünstige Großpackungen teil portionieren, freut den Geldbeutel.

Egal ob frisch, roh oder gekocht, es gibt praktisch keine Grenzen.

Sowohl Fleisch- und Wurstwaren, Käse, Obst, Gemüse, aber auch Trockenlebensmittel, wie z. B. Brot oder Mehl,

Tiertrockenfutter genauso wie Frischfleisch für den Hund oder die Katze zum Barfen. Von fester bis flüssiger Konsistenz gibt es keine Einschränkungen.

Vakuumierte Lebensmittel behalten ihre Farbe und Geschmack. Durch die schonende Methode bleiben Vitamine und Nährstoffe erhalten. Das ist ein entscheidendes Argument gegenüber anderen Haltbarkeitsmethoden.

 

Ideal für Berufstätige und Singles

Vorgekochte Mahlzeiten portionsweise vakuumiert und eingefroren, können später im Wasserbad bei geringen Temperaturen unter 90 °C einfach erwärmt oder gegart werden (Sous Vide Garen). Ganz Ungeduldige erwärmen das Essen in der Mikrowelle. Hier empfiehlt sich ein Einstechen des Beutels, damit Dämpfe entweichen können.

Aus verschiedenen Packungen Aufschnitt eigene gemischte Portionen zusammenstellen, ist nur eine von vielen Möglichkeiten, die stets für eine frische Vielfalt auf dem Tisch sorgen. Zeiten, in denen erst mal die Reste aufgegessen werden mussten, sind vorbei. Durch die Vakuum-Methode bleibt alles wie frisch gekauft oder geerntet.

Natürlich kann man auch größere Mengen Lebensmittel vakuumieren und bei Bedarf den Beutel aufschneiden, eine Teilportion entnehmen und den Beutel wieder luftdicht verschweißen.

Marinieren und Beizen wie die Profis: Einfach die Marinade oder Beize mit dem Fleisch oder Fisch in den Beutel geben. Durch den Unterdruck ziehen die Gewürze und Kräuter innerhalb kürzester Zeit in die Poren.

 

Positive Nebeneffekte

Die vakuumierten Lebensmittel können hygienisch und platzsparend aufbewahrt werden. Ordnung und Übersicht erleichtern Abläufe und spart Zeit.

Gefrierbrand und Austrocknung gehören der Vergangenheit an. Tiefkühl- und Kühlbereich vereisen langsamer.

Weniger Verschwendung durch bewussten Umgang mit Nahrungsmitteln.

 

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Auch außerhalb von Küche und Speisekammer ist ein Vakuumiergerät ein nützlicher Helfer.

Kleidung, Woll- und Stoffreste kompakt und luftdicht verpackt, schützt die Fasern vor Mottenbefall, Geruchsbildung und Feuchtigkeit.

Beim Camping und Wandern bietet sich die wasserabweisende luftdichte Verpackung für das Erste-Hilfe-Set, Medikamente oder Dokumente an.

Die luftdichte Verpackung verhindert Oxidation, Geruchsbildung, Schädlingsbefall und verhindert Feuchtigkeitsbildung.

 

Fazit

Vakuumiergeräte verlängern die Haltbarkeit und Frische von Nahrungsmitteln.

Im Vergleich mit anderen Konservierungsmethoden werden Geschmack und Aussehen nicht verändert.

Durch das schonende Verfahren bleiben Vitamine, Mineralstoffe und Nährstoffe weitgehend erhalten.

Durch bewusstes Einkaufen und nachhaltiges lagern wird weniger weggeworfen.

Lebensmittel vakuumieren schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.

Mittlerweile werden heutzutage fast alle Beutel und Folien BPA-frei und mehrfach verwendbar angeboten. Für Kühlschrankware zum kurzfristigen Lagern, eignen sich auch herkömmliche Gefrierbeutel. Gerade bei empfindlichem Gefriergut sind die speziellen Vakuumierbeutel empfehlenswerter.